Um Wünsche wagen zu können

Mobil bleiben, wenn die Einschränkung groß wird – das will der ASB-Wünschewagen in Hamburg möglich machen. Unterstützung bekam die Initiative jetzt von der Hamburger Niederlassung von Hoyer. Als Familienunternehmen hat Hoyer wieder einmal auf Weihnachtsgeschenke für Kunden verzichtet und das dafür eingeplante Budget für den guten Zweck gespendet. Die Hamburger Kolleginnen und Kollegen wählten den Wünschewagen aus und übergaben jetzt 750 Euro an die Organisatoren.
Wenn die Gesundheit nicht mitspielt, kann ein Weg zum Hindernis werden. Wer nur liegend zu transportieren ist, kann keinen Pkw benutzen. Wer während der Fahrt pflegerisch oder medizinisch betreut werden muss, braucht mehr als einen Fahrer, um ans Ziel zu gelangen. Das kann der Strand sein, den ein lebensverkürzend kranker Mensch noch einmal sehen möchte, das kann auch der Besuch in einem Fußballstadion oder Opernhaus sein, das ohne Hilfe unerreichbar scheint.
Der Arbeiter-Samariter-Bund hat es sich zur Aufgabe gemacht, solche Wünsche zu erfüllen, und macht Mut, sie auch zu äußern. „Wünsche wagen“ lautet das Motto für den Wünschewagen. Die angestellte Werkstudentin und die Halbtagskräfte sowie rund 100 ehrenamtliche Helfer wissen, wie groß der Bedarf ist. Darum soll ein zweiter Wagen angeschafft werden. Helfen soll bei der Anschaffung die Spende, die Sebastian Schmidt von Hoyer an Stefanie Meyer, beim ASB zuständig für Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit, übergeben hat.